»Meine Kleider und Bücher schickt Ihr mir nach, wenn ich Euch meine Adresse werde geschrieben haben!«

»Ja, Heinrich!«

»Sonst bleibt alles hier! Ihr könnt ja Auktion machen. Und wenn Ihr selbst was zum Andenken behalten wollt, nehmt Ihr's Euch vorweg. Ich will nichts.«

»Ja, Heinrich!«

Er ging noch einmal durch die Stube und sah auf einige Sekunden zum Fenster hinaus. Dann wandte er sich um.

»So lebt wohl! Der Schaffer wird fertig sein.«

Die Lene brach in leidenschaftliches, lautes Weinen aus, und Mathias hielt sich bleich an der Tischecke fest.

Heinrich blieb mitten in der Stube stehen. Ein paarmal hob sich seine Brust krampfhaft, dann zuckte er die Schultern und ging rasch hinaus.

Unhörbar glitt der Schlitten aus dem weitgeöffneten Tor des Buchenhofes, das bald darauf ein Knecht verriegelte.

Mit geschlossenen Augen fuhr Heinrich Raschdorf den Bergweg entlang; erst als er in den Wald kam, blickte er auf.