»Nu freu' ich mich gar nich mehr a bissel, daß ich nach Hause komme.«

»Wart' nur, Du wirst Dich schon freuen! Wenn Du erst auf der Bahn bist und gar, wenn Du das Dorf sehen wirst –«

»Aber die Lene, Heinrich, die Lene! Das verwindet die ihr Lebtag nicht, daß Du nich zu unserer Hochzeit kommst, und ich – ich auch nich.«

Heinrich schwieg eine Weile; dann sagte er:

»Sieh mal, Hannes, es geht nicht! Wenn »sie« nicht mehr dort wäre, oder wenigstens nicht so in der Nachbarschaft, dann bestimmt. Aber so ist's unmöglich.«

»Und willste überhaupt nich mehr heimkommen?«

»Kaum! Vielleicht später einmal. Aber Ihr müßt mich besuchen, so oft Ihr könnt!«

Sie saßen wieder eine Weile stumm da.

»Daß mir's schwer fällt, Hannes, das kannst Du mir schon glauben. Ich hätte die Lene gern einmal wiedergesehen nach so langer Zeit und gar an ihrem Hochzeitstage. Sie ist meine einzige Schwester!«