»Ist es Dir ein so schweres Opfer, Heinrich?«

Er sah sie freundlich an.

»Wohl! Ach ja! Aber Du bist's wert, Lene!«

Sie faßte heftig seine Hand.

»Heinrich, Du glaubst gar nich, wie ich schon deswegen gelitten hab', daß Du gerade mein Glück gemacht hast, und daß ich Dir früher so im Wege gestanden hab'.«

»Laß gut sein, Lene! Ohne Dich wär's gerade so gekommen, wie's gekommen ist. Und das sind alte Geschichten und nun vorbei.«

Auf dem Bahnhof wartete der Schaffer. Als er den Heinrich mitkommen sah, geschah etwas, was noch nie in seinem Leben passiert war: die Tabakspfeife fiel aus seinem sonst so hermetisch geschlossenen Munde. Er hatte das erste Mal in all seinen Erdentagen so etwas Ähnliches wie einen Juchzer getan.

»Hübsch is, hübsch is! Schön willkomm'!« Das war seine ganze Begrüßungsrede. Und Heinrich fühlte das Herz heftig schlagen, als er dem guten Riesen die Hand gab.

Dann ging es nach Hause. Eine schwere Aufregung ergriff den Heimkehrenden, und doch hätte er diese Reise jetzt nicht mögen ungeschehen machen. In alle Aufregung hinein wallte ein Gefühl der Freude, das auch dem ärmsten aller Menschen nicht ganz fern bleibt, wenn er nach Hause zieht.

Jetzt verließen sie den Wald; Lichter blitzten dort unten.