Die Buchenhöfe!

Mit geschlossenen Augen fuhr Heinrich am Kretscham vorbei und in seinen Hof hinein. Dort sprang er rasch aus dem Wagen und trat ins Haus.

»Der Heinrich kommt! Der Heinrich kommt! Hurra!«

Das war der Bräutigam. Er fiel dem Freunde um den Hals und war ganz außer sich vor Freude.

Und es trat einer leise heran: Mathias. Heinrich reichte ihm die Hand und wollte etwas sagen. Aber die Lippen zuckten ihm nur, und er brachte kein Wort heraus. So schlang Mathias den Arm um ihn, und die alten Freunde standen eine Weile stumm und still.

Etwas später stand Heinrich mitten in der Wohnstube und schaute sich um. Es war noch alles wie sonst: der Ofen strahlte eine behagliche Wärme aus, die große Petroleumlampe brannte, und draußen polterte der Herbststurm mit den Weinspalieren.

Um ihn herum aber standen liebe Menschen mit strahlenden Gesichtern.

Da war es Heinrich Raschdorf doch, als ob er in eine Heimat gekommen sei.

Dann saßen sie um den großen Tisch und plauderten, und er wurde warm dabei und sagte auf einmal:

»Ich freu' mich, daß ich bei Euch bin!«