»Selber Faulpelz! Och, es is kalt draußen. Und hier is warm! Hier is viel schöner! Schön tumm! – Schön tumm!«
Er fing an zu pfeifen und hüpfte auf einem Bein die Stube entlang, wobei er sich immer abwechselnd Ohren und Nase rieb. Dann setzte er sich hinter einen Tisch und dröselte stumpf vor sich hin. Schräger beachtete ihn nicht mehr. Er wandte sich wieder an Raschdorf.
»Sieh mal, Hermann, Ordnung muß nu mal sein. In Geldsachen hört die Gemütlichkeit auf. Das is nu mal so! Zum Wegschenken hat ja keiner was.«
Raschdorf fuhr auf und schlug mit der Faust auf den Tisch.
»Wegschenken? Wer spricht denn vom Wegschenken? Mir braucht keiner was zu schenken, und Du zu allerletzt. Das hab' ich noch nicht nötig!«
Schräger zuckte die Achseln.
»Immer gleich beleidigt! Immer der große Herr, der sich nischt sagen läßt. Siehste, Hermann, das is Dein Fehler. Du hast Dir's nach und nach mit allen Bauern verdorben. Wenn Du mehr Freunde hättest –«
»Ach, halt's Maul, laß mich in Frieden mit den Schafköppen!«
»Ihihihi – Schafköppen, Schafköppen, Schafköppen!« lachte der Idiot.