Kapitel 4

Im Garten unter einem Apfelbaume, abseits von der Menge stand Mathias Berger, der Lumpenmann, und hielt mit seinen Armen Heinrich Raschdorf umschlungen. Ringsum standen Tische, Schränke, Stühle, lagen Betten, Kleider, Wirtschaftsgeräte verstreut im Garten.

Der Markt der Unglücklichen!

Die Fackeln des Unheils beleuchteten ihn. Das friedliche Laub der Bäume zitterte vor der Höllenglut, färbte sich rot und sank zur Erde. Und die kahlen Äste starrten dem Feuer entgegen, wie zitternde Tiere vor ringelnden Schlangen beben.

»Heinrich! Du mußt ins Haus! Sieh mal, das Wohnhaus brennt nich ab – das is nu vorbei! Du mußt ins Warme, Heinrich!«

»Ich will nicht, Mathias – ich – ich muß Wasser tragen!«

»Du kannst ja nicht mehr! Du bist ja durchnäßt, Du zitterst ja am ganzen Leibe.«