»Heinrich, mein lieber Heinrich!« Und die Frau kniete aufweinend neben dem Lager nieder.

Berger schlich hinaus. Aus dem großen Durcheinander im Garten suchte er den Lehnstuhl und eine Decke heraus und trug beides nach der Stube.

»Ich bringe Ihnen Ihren Lehnstuhl, Frau Raschdorf.«

Sie erhob sich. »Mathias, er kommt nicht zu sich. Was wird werden? Was wird mit ihm werden?«

Der Lumpenmann beugte sich über das Kind.

»Er wird schon wärmer. Ich denke, er wird bald aufwachen, gut zugedeckt ist er ja, da wird er schwitzen, und es wird ihm weiter nichts passieren.«

Zitternd stand ihm die Frau gegenüber. Ihre Augen leuchteten heiß auf, als sie ihn ansah; ein Zittern flog über ihren Körper, und mit erregter Stimme sagte sie:

»Mathias – Du – Du hast das einzige gerettet – was ich noch habe.«

Sie streckte die Hände aus und schlug sie über seine Schultern, und ihr Gesicht sank matt an seine Brust in halber Ohnmacht.