»Ich hab' gesagt, er solle sich nich versündigen!«
»Jawohl, das war auch das einzig Richtige, was Sie sagen konnten. Erzählen Sie weiter!«
Ja, weiter wisse er nicht viel. Der Riedel hätte gesagt, die Gebäude des Raschdorf seien doch sehr gut; aber da hätte der Raschdorf entgegnet, der Stall tauge nichts und die Dächer seien schadhaft; es gäb' überhaupt immer Flickereien. Der Raschdorf sei etwas betrunken gewesen. Um sieben Uhr sei er fortgegangen, und um halb acht Uhr sei eine Magd vom Buchenhof gekommen und habe das Feuer gemeldet.
»Sie haben mit dem Angeklagten in Geldgeschäften gestanden?«
»Ja, ich hab' ihm manchmal borgen müssen.«
»Zuletzt hat der Angeklagte einen großen Verlust durch Aktienkauf gehabt. Es heißt, Sie hätten ihm zu diesem Geschäft dringend geraten. Wie steht das?«
Schräger wurde verlegen. Er erzählte, vor Jahren sei ein Fabrikunternehmen als Aktiengesellschaft gegründet worden. Da hätte er dem Raschdorf geraten, sich zu beteiligen. Der Raschdorf hätte das auch getan.
»Aber er hat damals eine Hypothek aufnehmen müssen, um die Aktien zeichnen zu können?«
»Ja, aber damals hat der Raschdorf noch sehr gut dagestanden.«