Ich zuckte die Achseln.

„Es darf hier ein jeder vermuten, was er will.“

„Meinetwegen mag er sein, was er Lust hat“, sagte Barthel brummig; „Hauptsache, ich wär ihn los.“

„Geduld, Barthel, Geduld!“

„Geduld braucht ma mächtig viel mit den Städtern. Also fünfundzwanzig Stück Kurgäste hab ich jetzt. Außer mit der kleen’n Bärbel hab ich mit allen Schererei. Na, ich brumm nicht etwa, Herr Dukter; für die Ärgerei mit a Städtern bin ich ja da und hab ich mein feines Auskumm’. Ich sag bloß: Ärger machen se alle.“

„Aber doch nicht ich!“ rief Hanne.

„Sie ooch“, sagte Barthel melancholisch; „meine Alte is uff Sie eifersüchtig.“

„Barthel!“

Dem Mädchen blieb der hübsche Mund offenstehen.

„Ja, ja, ich hab ihr zwar gutt zugeredt und gesagt: Alte Schraube, es paßt sich nich, daß du uff deine alten Tage eifersüchtig wirst. Aber se sagt, es paßt sich nich, daß ich su oft mit Ihn’n plaudere, und ich tät Augen machen.“