Fahr wohl, fahr wohl auf immerdar!

Wenn sich zwei Herzen scheiden,

Die sich dereinst geliebt.“

Wohl verwunderte sich Gottfried über diese große Zartheit, aber sie packte ihn, und die Augen wurden ihm feucht.

Der Freund ging hinein ins Zeughaus. Auf der anderen Seite würde er nun hinaus auf die Straße treten, die aus diesen friedlichen Ferien zurückführt in die harte Schule des Lebens. Gottfried ging um das Zeughaus herum und gelangte durch ein Seitenpförtlein ebenfalls hinaus auf die Straße. Er wollte den Freund noch einmal sehen. Mochte er zu spät auf Barthels Feld kommen, es war ihm einerlei.

Nach einer Viertelstunde kam Emanuel. Fast hätte ihn Gottfried in dem nüchternen Reiseanzug nicht erkannt.

„Ah, da bist du noch!“

„Ja, ich wollte dich noch einmal sehen.“

„Das ist lieb von dir!“

Emanuel zog die Uhr – eine einfache silberne Taschenuhr.