Da aber hatte ihn Gottfried am Arm.
„Nein, lieber Emanuel, wir bleiben Freunde – auch draußen –, verstehst du? Von dem blödsinnigen Kastengeist bin ich im Ferienheim befreit worden.“
Emanuel setzte die Handtasche auf die Straße.
„Ich danke dir!“ sagte er schlicht, aber in tiefer Freude.
Sie schieden voneinander. Der Amtsgerichtsrat ging mit beklommenem Herzen, das jeder hat, der von einem Freunde Abschied nahm, nach dem Rübenfelde. Da waren die Leute fleißig an der Arbeit. Nur Joachim Hans von Ziethen, der auch zum Rüben „abkloppen“ kommandiert war, sprang in kühnen Husarensprüngen über ein lustig brennendes Feldfeuerchen hinweg, um sich warm zu machen, in Wirklichkeit aber – wie der Amtsgerichtsrat mit neidischem Grimm bei sich feststellte –, um sich von der Arbeit zu drücken.
Zehn Minuten später sprang er mit über das Feuer, bis von ferne die Gestalt Barthels auftauchte.
Da begaben sich die beiden Drückeberger schleunigst an die Arbeit.