„So habe ich dir alles gesagt, Fritz. Nun kann ich mich von dir verabschieden. Wenn du zu Mutter kommst, werde ich euch nicht stören, werde ich schon fort sein.“

Es wurde ihm schwer.

„Leb wohl, Fritz; hab keinen Groll mehr gegen mich. Ich danke dir für alles Gute – auch, daß du mich fünf Jahre lang gesucht hast – auch, daß du neulich so mit mir gesprochen hast.“

Die Stimme stockte ihm, und auch ich brachte es kaum heraus, als ich sagte:

„Behüte dich Gott, Joachim!“

Als er sich schon abgewandt und die ersten Schritte gemacht hatte, erscholl jenseits eines kleinen Gebüsches das selige Kinderlachen Luises.

Joachim wandte sich noch einmal um.

„Ist sie das?“

Ich nickte mit dem Kopf.

Da legte er die Hand über die Augen und ging schwer und langsam den Berg hinab.