Es lag ein besonderer Ton auf dem Wort. Klaus sah den Vater an. Aber in dem hatte der Wirklichkeitssinn schon wieder jede andre Regung verdrängt.
»Deine Stellung zu Malte wird das nicht beeinflussen?« fragte er. »Die Heirat und dein Eintritt in die Firma bedingten einander.«
»Das ist das Angenehme in Güldenfeys Korb,« sagte Klaus, »ich kann jetzt mit gutem Grund das Geschäft aufgeben.«
»Was fällt dir ein!«
Onkel Rolf war außer sich, er vergaß, den Grüßen zu danken, die ihm dargeboten wurden. Malte ein Streber? Nun ja, der wußte, was er seinem Namen schuldig war. Es gab in dieser Zeit keinen andern Weg als den, etwas kühn zu wagen.
»Etwas sagst du«, fiel Klaus ein. »Gut, meinethalben soll er etwas wagen. Aber darf er alles aufs Spiel setzen?«
»Was heißt das?«
»Den Besitz, den Ruf, seinen Namen?«
»Er ist zu klug, um das zu tun.«
Klaus zuckte die Schulter. »Vielleicht bin ich als abgedankter Offizier mit zu engen Begriffen ausgestattet. Aber diesen erstrebten Anschluß an den internationalen Ring der Geldleute halte ich für verderblich.«