Chor des Volkes.

O Gott! Laß uns die Bitte wagen,

Schenk unserm Vater deine Huld;

Laß uns für ihn die Strafe tragen,

Und leg auf uns allein die Schuld!

(Der Donner rollt; die Blitze leuchten; die Erde bebt. Der Tempel zittert; die Völker stürzen anbetend zur Erde. Eine feyerliche Stille herrscht. Eduard erwacht aus einem tiefen Schlummer, blickt auf, weint und segnet sein Volk.)

Eduard. Recitativ.

Wo bin ich! —— Welch ein Licht beleuchtet mich!

Ich irre nicht, dies sind des Tages erste Keime!

Von meinem Auge fliehn die schwarzen Träume.