Piet aber riß mit Gewalt das Brett los und zwängte seinen zyklopischen Körper durch den Spalt.
Jonsen zögerte.
„Du hast wohl Angst, mein Lieber, was? Nicht? Na, dann lang’ mir mal die Lampe her!“
Er reichte sie ihm durch das Dunkel und kroch hinterdrein. Der Frost stand ihm auf der Haut, die wie mit grobem Sand bestreut war.
Das träge Dunkel, das Jonsen überfiel, war mulmig, wie zerkaut und ausgespien. Das Grundwasser klatschte breiig gegen seine Schaftstiefel. Irgendwoher kam ein Geräusch wie angestrengtes Sägen. Stahl durch Stahl.
„Nun schau mal her, Jonsen. Siehst du diese Blasen? . . . Hier die Klumpen meine ich! Da unten kommt es herauf.“
Piet bückte sich noch tiefer herab und betastete mit dem hochgeschraubten Licht den Boden. Das Wasser war wie mit Millionen Perlen bestreut; Blasen, die ständig emporrollten und zerschlugen, gerieben durch ein ewiges Grau.
„Wird denn hier nicht mehr gepumpt?“ fragte gedehnt Jonsen.
„Aber gewiß, gewiß doch. Da, vom andern Ende pumpen sie schon seit Jahr und Tag Hunderttausende von Kubikmetern frische Luft hinunter. Der Satan schluckt das aber wie Wein und mästet sich daran. Der geht nie hier weg.“
„Und wenn man einen Luftschacht baut?“