Jean hatte Séverins Kehle zu fassen bekommen. Schraubte seine Finger fest herum.

Séverin fühlte diese Krallen wie Schüsse im Gehirn. Jeder Finger schoß hundert Kugeln. Das Herz stand ihm bebend in der Kehle. Finger rissen es heraus. Fünf Finger, die wie ein Fluch geschlossen waren.

„Maruscha . . . !“

Das war der einzige Laut, den die Finger aus dem zuckenden Herzen quetschten.

Dann schnellten diese Finger zurück, und Jean fuhr sich damit über den rauchenden Schädel.

Und da befiel ihn naßkalt schweißiges Grausen.

Mit einem Satz war er aus dem Loch heraus. Tastete sich mit blinden Händen durch den Schacht. Sein Kopf ging wie ein Pendel. Ein ganz kleines Pendel. Bis er an ein Gerüst schlug und stehenblieb.

Verdammt und verflucht stehenblieb.

Mit einem gut Teil Anstrengung war es Jean dann gelungen, sich wieder zu konzentrieren. Seine Finger griffen etwas Festes. Balken, die hochsteilten. Ein widerlicher Luftstrom brauste da von oben herab. Ein Fauchen und Zischen von Drähten.

Und dann stolperte Jean in den Korb. Riß an dem Zinkseil. Das Auffahrtsignal schnellte nach oben. Packend schnappten die schweren Traggesenke ineinander. Der Korb stieg wie eine Wolke. Die Luft pfiff heiß und giftig.