In vorzüglicher Hochachtung Ihr sehr ergebener
gez. Karpeles.
Berlin W., den 3. April 1909. Kurfürstenstr. 21/22.
Sehr geehrte gnädige Frau!
Ich habe auch Ihr neues Manuskript mit großem Interesse gelesen und finde, daß der zweite Band mindestens so interessant ist wie der erste, ja zum Teil noch viel interessanter. Ich bin auch überzeugt, daß derselbe viel gelesen werden wird.
Wenn ich auch selbstverständlich nicht wieder ein Vorwort dazu schreiben kann, was ja ausgeschlossen ist, so will ich doch in der »A. Z. d. J.« und im »Jahrbuch für jüdische Geschichte und Literatur« darüber berichten und das Werk empfehlen, wo ich nur kann.
Mit den besten Wünschen und Grüßen bleibe ich Ihr verehrungsvoll ergebener
gez. Karpeles.