»Ich? Weg da, Dummkopf! Ich gehe nach der Stadt zum Arzt,« antwortete die Seña Frasquita, indem sie die Eselin mit dem Druck ihrer Ferse und Garduña mit einem Fußtritt antrieb.

Sie schlug nicht den Weg nach der Stadt ein, wie sie eben gesagt hatte, sondern den, welcher zum nächsten Dorfe führte.

Auf diesen letzteren Umstand achtete Garduña jedoch nicht, sondern lief spornstreichs nach der Mühle, während er bei sich dachte:

»Sie geht nach dem Arzte! Die Ärmste kann nicht mehr thun! Aber er ist ein unseliger Mensch! Das ist auch gerade eine schöne Gelegenheit, um krank zu werden! — Ja, ja, der liebe Gott giebt dem Zuckerwerk, der es nicht mehr beißen kann.«


22.
Garduña vervielfältigt sich.

Als Garduña die Mühle betrat, fing der Corregidor gerade an, wieder zum Bewußtsein zu kommen, und versuchte, sich vom Boden zu erheben.

Auf dem Fußboden und neben ihm stand die angezündete Kerze, welche Sr. Gnaden aus dem Schlafzimmer mitgebracht hatte.

»Ist sie schon fort?« war Don Eugenios erste Frage.

»Wer?«