»Ja, ich bin sehr unglücklich,« seufzte Tio Lucas und kämpfte mit seinen Thränen, wie wenn er sich schämte, sie zu vergießen.

»Nun, und ich?« brach schließlich Don Eugenio los, der sich durch das ansteckende Weinen der Übrigen erweicht fühlte, oder sich auf dem feuchten Wege, ich meine auf dem Wege des Weinens, zu retten hoffte. »Ach, ich bin ein Schelm, ein Ungeheuer, ein leichtsinniger Mensch, der seinen Lohn empfangen hat!«

Und traurig fing er an zu blöken, indem er den Leib des Señor Juan Lopez liebend umschlang.

Dieser und die Dienstboten weinten gleichfalls, alles schien zu Ende zu sein, und doch hatte sich niemand erklärt.


33.
Nun, und du?

Tio Lucas war der erste, der endlich in diesem Thränenmeer wieder flott wurde, weil er anfing, sich dessen zu erinnern, was er durchs Schlüsselloch gesehen.

»Señores, lassen Sie uns jetzt abrechnen,« sagte er.

»Hier giebt es nichts abzurechnen, Tio Lucas,« rief die Corregidora aus. »Eure Frau ist eine Heilige.«