Fröhlich zwitschernd grüßten die Vögel den Morgen, als Tio Lucas und die Seña Frasquita die Stadt verließen, um sich nach der Mühle zu begeben.
Die Gatten gingen zu Fuß, vor ihnen her trabten die beiden zusammengekoppelten Esel.
»Am Sonntag mußt du zur Beichte gehen,« sagte die Müllerin zu ihrem Mann, »denn du mußt dich von all den schlechten Meinungen und verbrecherischen Absichten dieser Nacht reinigen.«
»Da hast du einen guten Gedanken,« antwortete der Müller. »Aber du mußt mir dafür auch einen Gefallen thun und die Matratzen und das Bettzeug unseres Bettes den Armen geben und alles neu anschaffen. Ich lege mich nicht wieder dahin, wo dies giftige Gewürm geschwitzt hat.«
»Nenne ihn nicht, Lucas!« versetzte die Seña Frasquita. »Aber um von etwas anderem zu sprechen. Ich möchte dich noch um einen anderen Gefallen bitten...«
»Bitte nur.«
»Im künftigen Sommer wirst du mich nach Solan de Cabras bringen, um eine Badekur zu gebrauchen.«
»Warum?«
»Um zu sehen, ob wir Kinder bekommen werden.«
»Das ist eine sehr glückliche Idee. Wenn Gott uns das Leben schenkt, sollst du dorthin gehen.«