Stopf mit Stroh!
Kleb' mit Lehm,
Stopf mit Stroh!«
Ja, das that sie, und nun konnte sie das Wasser in dem Sieb tragen. Aber als sie damit nach Hause kam, sagte das Trollweib: »Das hast Du nicht aus Dir selber.«
Darauf sollte sie in den Stall gehen und ihn ausmisten und die Kühe melken. Als sie aber hineinkam, stand da eine Schaufel, die war so groß und so schwer, daß sie sie auf keine Weise handthieren, ja nicht einmal aufheben konnte. Sie wußte nun gar nicht, wie sie's anfangen sollte. Aber die Vögel sangen, sie solle nur Etwas mit dem Besenstiel hinauswerfen, dann würde all das Übrige nachfliegen. Kaum hatte sie das gethan, so war der Stall auf einmal so rein, als wäre er noch so sauber gemistet und gefegt. Jetzt wollte sie die Kühe melken; aber die waren so unruhig und schlugen und stießen, so daß sie gar nicht dazu gelangen konnte, sie zu melken. Aber da sangen die Vöglein draußen wieder:
»Kleinen Trunk,
Kleinen Strahl
Stripp zu den Vöglein
Allzumal!«
Ja, das that sie, sie strippte einen kleinen Strahl hinaus zu den Vöglein. Da standen alle Kühe still und ließen sich von ihr melken, ohne zu schlagen, oder zu stoßen, sie hoben nicht einmal das Bein auf.