„Schlafst schon, Bub’?“
„Nein“, antwortete ich.
„Du“, sagte er, „mich reitet der Teufel!“
Ich erschrak. So was an einem Wallfahrtsort, das war unerhört.
„Ich muß vor dem Schlafengehen keinen Weihbrunn’ genommen haben“, flüsterte er, „’s gibt mir keine Ruh’, ’s ist arg, Bub’“.
„Was denn, Pate?“ fragte ich mit warmer Teilnahme.
„Na, morgen, wenn ich kommuniziere, leicht wird’s besser“, beruhigte er sich selbst.
„Tut euch was weh’, Pate?“
„’s ist eine Dummheit. Was meinst, Bübel, weil wir schon so nah’ dabei sind, probieren wir’s?“