Dem Vetter Jok war es vermeint gewesen; nun sollte er davon den Braten haben. Aber er rief uns Alle zu Tisch und legte uns die besten Bissen vor. Mir hat der meine nicht gemundet.

Am anderen Morgen bewaffnete sich das Jakoberle mit einem Knittel, ging damit dem Vetter nach auf die Thalweide und wollte den Stein sehen, der das Zicklein erschlug.

»Kind,« sagte der Vetter Jok und kaute angelegentlich am Pfeifchen, »der ist weiter gekugelt, über den rinnt das Wasser, der liegt in der Schlucht.«

Der gute, alte Mann! Mir auf dem Herzen lag der Stein, »der das Zicklein erschlagen«. –


Dreihundert vierundsechzig und eine Nacht.