Wir lagen schon eine Weile. Ich konnte unter der Last der Eindrücke und unter der Stimmung des Fremdseins kein Auge schließen, vermutete jedoch, daß der Pate bereits süß schlummere; da that dieser plötzlich den Mund auf und sagte:
»Schlafst schon, Bub'?«
»Nein,« antwortete ich.
»Du,« sagte er, »mich reitet der Teufel!«
Ich erschrak. So was an einem Wallfahrtsort, das war unerhört.
»Ich muß vor dem Schlafengehen keinen Weihbrunn' genommen haben,« flüsterte er, »'s giebt mir keine Ruh', 's ist arg, Bub'.«
»Was denn, Pate?« fragte ich mit warmer Teilnahme.
»Na, morgen, wenn ich kommuniziere, leicht wird's besser,« beruhigte er sich selbst.
»Thut Euch was weh', Pate?«