„Du, Franz!“ rief der Winzer hinaus, „bring’ der Frau einen Stuhl zum Sitzen. Guido, schieb’ dieweilen die Kellerthür vor, daß die Kleine nicht hinabrutscht. Und Du, Bärbel, sag’s der Hanne, sie soll gehen das Fritzel locken, es schreit ja wie ein Zahnbrecher; der Anton hat’s wachgejohlt mit seinem lauten Maul. – Wie viel ihrer sind?“ – Er zählte die Namen an den Fingern ab. „Daheim hab’ ich bislang nur achte. Die anderen sind im Dienst herum.“

„Segen Gottes!“ lachte die fremde Frau.

„Und Jedes hat ein Schock gesunder Zähne! Das muß man nehmen. Und jeder Zahn will was zu beißen haben.“

„Der da draußen,“ fuhr die Frau fort und ließ sich knisternd auf den gebotenen Sitz nieder, „der da in der Kufe, ist das auch Euer Sohn?“

„Denk wohl,“ antwortete der Winzer.

„Ein netter Bursch’.“

„In soweit just nit übel. Werden ihn bald einspannen jetzt.“

„Einspannen? Wieso?“

„Auf’s Jahr ist er bei der Stellung (Assentirung),“ murmelte der Alte, und nach einer Weile setzte er bei: „Den räumen sie mir.“