Und dann ist er in Begleitung der Brüder Rufmann davonmarschiert durch den Hals hinein, durch die Bärenstuben hinauf, über den weiten, steilen Teschenschlag – den Almhöhen zu.

Der Förster ging hierauf wie gewöhnlich in seine Wälder und zu seinen Holzarbeitern. Es war ein schwüler Tag geworden. Gegen Abend spazierte er noch hinaus der Ach entlang, um nachzuschauen, wie bei dem neuen Sägewerkbaue die Arbeiten vor sich gingen. Und dort ergab es sich, daß er nicht mehr weit nach Eustachen hätte.

Am Abende saßen sie wieder beisammen im Wirtshaus. Es war sonst niemand da, sie waren unter sich. Sollten sie nicht einmal der Frau Apollonia ein lustiges Ständchen bringen. Von der Frau Apollonia war der Förster ein heimlicher Verehrer, das beteuerte er nachgerade so oft, daß der Michel einmal sagte: »Du, wenn’s keine heimlicheren Weiberverehrer gäbe!« Da wisse er einen jungen Rufmann, der hielte es anders mit der Heimlichkeit. – Die beiden verstanden sich. – Klim klim! Es stieg das Lied.

»Wann ich d’ Sonn da drenten

Stad siach abi gehn,

Und die Hütten glanzt im Sonnenschein,

Mahnt mich’s Abendsterndl:

Sollst zum Dirndl gehn.

Beim saubern Dirndel ist ein lustig Sein.

Ja, ja, mei Dirndel, du bist mei Lebn,