Der Friedl erschrak ein wenig, und als er sah, wer es war, antwortete er: »Der Elias ist schon schlafen gegangen, er hat Kopfweh.«
»Seid ihr ins Gewitter gekommen?«
»Nit arg.«
»Habt ihr zu Abend gegessen?«
»Mir ist nix drum.«
Sie sind müde, dachte der Förster. ’s ist auch ein starker Weg gewesen, besonders für Elias.
Die alte Sali hatte zu greinen über die Torheit der jungen Leute, die allweil an alle Dummheiten denken, nur nicht an die Gesundheit. »Erst kommens vor lauter Raufen mit Nasenbluten heim und nachher mit leerem Magen ins Nest! ’s ist auch der Kleine nit gscheiter.«
Sie trug noch eine Schüssel frisch gekochter Milch zur Schlafstube hinauf, konnte aber nicht hinein; die Tür ging nicht auf.
»Habens schon die Neuigkeit gehört, Herr Förster?«
Am nächsten Morgen kamen ins Forsthaus zwei Jungbauern, einer aus Eustachen und der andere aus Ruppersbach. Schon im Vorhause zogen sie den Hut ab, glätteten sich mit der breiten Hand das schweißfeuchte Haar und klopften recht bescheiden an der Kanzleitür.