»Wo hinein?«
»Ins Seminar.«
»So dachte ich doch, Elias, du bliebest bis Herbst daheim?«
»Ich will doch lieber hinein.«
Der Alte ist mit Kopfschütteln die Treppe hinabgestiegen. Da hatte er sich manchmal beklagt, wenn einer der Buben so lustig war; wenn sie’s nicht sind, ist es erst recht ungemütlich.
Am Nachmittage gingen sie hinauf, der Förster Rufmann und sein Sohn Friedl. Der Fußsteig durch den Wald ist steil, sie sprachen unterwegs nicht viel. Auf einer Lichtung, wo man in die weiten Berge hinaussieht, stellte der Bursche sich hin und jauchzte eins. Dann trafen sie mit mehreren jungen Männern zusammen. Vormittags war ein Begräbnis gewesen, da gibt’s allemal einen kleinen Feiertag den ganzen Tag. So waren sie heraufgekommen, um den Feuerstoß schichten zu helfen. Darunter auch ein Gerhaltsohn, der mit dem Förstersohn wieder ganz kameradschaftlich stand, als gehe das, was die Alten miteinander hätten, die Jungen nichts an.
»Dich sieht man selten jetzt, Friedl. Bist immer im Holzschlag, oder schon auf der Alm?«
»Vielleicht seht ihr mich bald gar nimmer.«
»Geh, mach dich nicht patzig!«
»Wirst es schon sehen.«