»Ja, wenn sie kamod wären wie vor Zeiten,« sagte der Friedl. »Deinem Namenspatron, dem heiligen Elias, haben die Raben das Brot vom Himmel gebracht. Aber unser vergessen sie halt. Und möchte schon bald was essen.«
»Wart nur,« sagte Elias, »wer Vertrauen hat, der erlebt jeden Tag Wunder.«
»Du, Elias. Bei deinem starken Glauben zu der Muttergottes hätt sie uns schon helfen können, wie wir jetzt in der großen Not sind gewest.«
»Sie hat uns ja geholfen. Sonst wären wir jetzt nicht im Sonnenschein.«
»Das Taschenmesser hat uns geholfen, das du mir geschenkt hast.«
»Wer sagt dir denn, daß es nicht die liebe Muttergottes gewesen ist, die mir den Gedanken eingegeben hat: Deinem Bruder kaufe ein Taschenmesser?«
»Wenn dir das nit wär eingefallen, so hätt’s mit diesem Messer nit geschehen können und wir wären in keinen Verdacht gekommen.«
»Friedl, das mußt du dir abgewöhnen, daß du allemal alles von der schlechten Seite anschaust. Auf deine Weise wär ja ich an der ganzen Geschichte schuld.«
»Das hab ich nit gesagt. Du siehst nur, daß sich alles ausdeuten laßt wie der Will.«
Ähnliche Gefechte führten die Burschen mehrere unterwegs, warfen aber allemal die Degen weg, bevor einer verwundet wurde.