»Hund mußt du nicht sagen!« mahnte Elias.

In ruhiger Frohheit wanderten sie wegshin. Des Elias Wahnsinn war vergessen. Er meldete sich auch nicht mehr. Ein Delirium des Schreckes, sonst war es nichts gewesen.

Und jetzt lag sie wieder da, die leuchtende, klingende Welt Gottes.

Fern aus dem Hintergrunde des Tales stand schier in Sonnenduft gehüllt die steile Wand des Ringsteins auf. Dort liegt Eustachen. Und dahinter das Forsthaus. Als ob sie jahrelang fortgewesen wären, so zog es sie heimwärts.

Als es heiß geworden war, setzten sie sich in den Schatten zweier Fichten, unter denen das Steinbild des heiligen Johannes von Nepomuk stand.

»Sind dir auf unseren Straßen nicht schon die vielen Heiligenbilder aufgefallen?« fragte der Student.

»Du hast sie ja doch gern, die Heiligenbilder – nit?«

»Wenn sie schön sind. Besonders –«, fast errötend gestand es Elias, »die Muttergottes muß schön sein. Vor einem häßlichen Marienbilde, wie man sie in Wallfahrtskirchen sieht, könnte ich keine Andacht haben. Nein, so widerwärtige Bilder! Möchte nur wissen, ob das auch in anderen Ländern so ist.«

»Kunnten ja einmal nachschauen gehen,« sagte der Friedl. »Ich denk, die Leut werden halt nirgends schönere Bilder machen, als sie können. Die Heiligen braucht man ja nicht zum Anschauen.«

»Vielmehr, daß wir ihnen nachfolgen,« gab Elias bei.