„Wahrhaftig!“ sagt der Schelm ganz harmlos.

„Es ist halt nicht gar lustig, bei uns oben jetzt,“ sage ich.

„Ist was? Ist was?“ fragt er rasch.

„Ja, es ist was,“ antworte ich gelassen. Glaube beinahe, daß ich die Worte so ein wenig gesungen habe.

Er lehnt sich angelegentlich an das Karrenjoch, schaut mir ins Gesicht und sagt: „Was reden wir denn so. Du weißt es ja.“

Mit der Gerte streiche ich ihm über den Rücken. Er fährt auf und ich sage: „Eine Bremse ist dir angesessen. Die Viecher stechen höllisch arg.“

„Du bist wieder so besonders, Trautendorffer,“ sagt der Lehrer unsicher.

„Und ich kenn’ mich an dir nicht aus, Winter! Als ehrlicher Mann — müßtest du schon wissen, was jetzt zu thun ist.“

Darauf er leidenschaftlich: „Wird nicht nötig sein, gleich den ehrlichen Mann vorzuspannen. Der lauft dir nicht davon.“

„Dann werden wir uns leicht verstehen. Guido, du mußt dich erklären. Mit der Mutter kannst offen reden. Beim Vater ist’s anders. Ich glaube, der weiß noch nichts. Die höchste Vorsicht, ich sage es dir. Er ist herzleidend.“