„Aber der Vater will ja noch nicht!“ hatte sie gesagt.
„Ganz gewiß will er,“ beteuerte der Lehrer. „Erregt mag er ja gewesen sein, anfangs, wer verdenkt ihm das? Wenn er sich auch ungern von dir trennt. Er muß auch wissen, zu wem du nun einmal gehörst.“
„Das ist ja alles recht,“ sagte sie. „Wenn es mir nur nicht immer thät’ vorkommen, mein Guido, als hättest du nur notigerweis um mich angehalten.“
„Wie meinst du das?“
„Ob’s dir wohl auch von Herzen geht!“
„Solche Gedanken sollst sein lassen, Barbel. Du weißt es ja, was ich gesagt habe.“
Und dann sind sie lange umhergegangen über die Felder und Wiesen hin, wo jetzt so viel Schutt liegt. Und haben allerlei besprochen, wie sie es halten wollten in ihrem gemeinsamen Leben, und einrichten in ihrer neuen Wirtschaft. Und das Mädel war dabei ganz froh geworden. Dann war sie einmal still gestanden und hatte gefragt: „Was läuten sie denn zu Hoisendorf?“
„Morgen ist Maria Himmelfahrtstag,“ sagte er.
„Es ist ja noch nit Feierabendzeit,“ meinte sie.
Und er: „Vielleicht hat doch schon jemand Feierabend gemacht.“