„Ja freilich, auf dem Tanzboden.“
Und nichts weiter. Sie ist fertig, räumt die Sachen weg und geht in ihr Stübel. Ich sitze allein und denke nach, wie man denn eigentlich das anfängt, was ich im Sinne habe.
Weil sie nicht wieder kommt, so will ich ins Freie, und unterwegs sehe ich durchs Fenster, wie sie in ihrer Kammer am Tischlein kniet und betet. Die Sonntagsandacht hält sie, die von denen, so nicht in die Kirche gehen, sonst immer gemeinsam abgehalten wird. — Warum läßt sie mich nicht mithalten? Was hat sie gegen mich? — — Da ist mir auf einmal weh geworden! Weh und fremd....
Dann habe ich mich ausgescholten. Wie fromm doch dieser Hans Trautendorffer geworden ist! Sich zu kränken, wenn man zum Psalter nicht eingeladen wird! — Neuerdings in die Stube bin ich gegangen, an den Herd hin, wo der große Schnitzger ist und der Scheiterstoß. Und habe wegen einer Zerstreuung angefangen, Leuchtspäne zu klieben. Später kommt sie wieder, trifft Vorbereitungen zum Mittagmahlkochen und sagt: „Späne machen thust, Hansel?“
„Freilich!“ sage ich, „muß man halt mit der Arbeit den Sonntag heiligen, wenn das Beten nicht angenommen wird.“
„Das Nichtsthun steht einem freilich auch am Sonntag nicht an,“ sagt sie, „deswegen hab’ ich ja auch Kerzen gemacht.“
„Du Kerzen, ich Leuchtspäne! Da wird jemandem doch einmal ein Licht aufgehen.“
Sie legt Brennholz über die Herdgrube und sagt so nebenhin, zum Lichtaufgehen, dazu würden keine Kerzen und keine Späne vonnöten sein.
Länger ist es nicht mehr auszuhalten.
„Wetter noch einmal, Barbel, wie steht’s denn mit euch? Wir werden uns ja die Hochzeitsbuschen bestellen müssen.“