„Eine Kuh. Weiß nit, ja.“

„Ist es eine junge? Wohl eine Melkkuh, wie?“

„Ich weiß es völlig nit. Kann eh sein,“ sagt er und schraubt das Rohr in die Pfeife.

„Wollt Ihr mir sie zeigen?“

„Anschau’n kunnten wir sie ja. ’s Anschau’n kostet nichts.“ Dann führt er den Viehhändler durch den dunstigen Stall, wo sie über mehrere Mistwälle stolpern.

„Die welche wäre es also?“

„—’s selb müßt’ ich mir selber erst ausraiten. Die Milchkuh werd’ ich halt doch nit recht dürfen hergeben. Thät’ meinem Weib leicht nit passen.“

„Also die Trächtige.“

Der Bauer stochert in der Pfeife herum, stochert ein Häufchen Asche auf die hohle Hand heraus und streut es dann bedächtig zu Boden.

„Ich nehme übrigens auch die mit dem Kalb. Wie?“ so der Händler.