Dieser saß da und schlug die Hand auf den Oberschenkel. Sagen that er gar nichts.

„Es ist wohl wahr,“ redete der Kulmbock wieder drein, „wenn sich einer schon gar nit auskennt, das ist halt auch hart. Nit, daß ich mein’, der Adam hätt’ den Kopf nit dazu. Aber zu gut ist er, zu gut. Das muß ein harter Kloß sein, der in der Landstube was ausrichten will. Das muß ein Steinharter sein, den wir schicken. Sakerment noch einmal, Heugabeln friß’ ich nit!“

Der Schragerer schaute den Kulmbock an: „Nachbar, du thust ja abreden. Wegen was sind wir denn da?“

„Wo red’ ich ab!“ wies der Kulmbock den Vorwurf zurück, „aufmerksam machen muß man einen Menschen doch. Und auch, daß er sich um wen schaut daheim für die Wirtschaft, derweil er aus ist.“

Der Schragerer zum Adam: „Du wirst etwa meinen, daß es nicht geht, wenn du wochenlang vom Haus fort sein mußt. Du weißt aber doch, daß der Abgeordnete eine Entschädigung bekommt. Davon kannst du dir derweil einen tüchtigen Wirtschafter halten und bleibt noch was übrig. Schau, dir und uns allen thust was Gutes, wenn du annimmst. Du hast einmal unser Vertrauen. Im ganzen Gai heißt es: Kein Besserer als der Adamshauser. Sagst uns: ja, so ist deine Wahl so viel als sicher. Geh’, Adam nimms an!“

„Nimm’s an, Adam!“ setzte der Kulmbock bei. „Ich mein auch, daß du genug Stimmen kriegen wirst. Will den Leuten schon auch zureden. Man sieht doch wie nötig es ist, daß wir einen ganzen Kerl schicken, einen ganzen Kerl, der sich auch was zu sagen traut! Nit?“ Er blickte herausfordernd um sich.

Stand jetzt mein Hausvater schwerfällig auf, wendete sich schräg gegen die Wand hin und murmelte: „Gar nichts sag’ ich drauf.“

„Also, du nimmst an?“

„Aber saggra — nein!“ rief der Adam.