„Mach Dir nichts d’raus!“ rief der Toni lachend, „Sepp, der Heutrog ist was für Dich, bigott, für Dich selber!“

Der Türken-Sepp fluchte hinein in den nagelneuen Trog. Die Leute lachten gewaltig. Der Kreuzhäusel-Hans, der arm’ Tropf, lachte noch am meisten.

II. Theil.
Winterabende.

Finstere Geschichten.

Winterabende.

Seit altersher war es in unseren lieben deutschen Spinnstuben und Heimgarten Sitte, die langen Winterabende nicht allein mit Gesang und Scherz, sondern auch mit Gespenstergeschichten zu vertreiben.

Nun hat aber in unserer hellilluminirten Zeit der Glaube an Gespenster aufgehört. Weil jedoch die langen Winterabende nicht aufgehört haben und das allgemeine Bedürfniß nach Grauen und „Gruseln“ auch noch vorhanden ist, so weiß sich der Erzähler nicht anders zu helfen, als jene Gespenster vorzuführen, die leider nicht abgeleugnet werden können, jene Dämonen, mit denen Jeder von uns jeden Tag in heißem Streite liegt und die — wie schrecklich oft — zur tiefsten Tragik unseres Lebens werden.