„Zwanzig Gulden! Fixsaker einmal!“ schreit der Sepp.

„Einundzwanzig!“ stöhnt der Toni.

„Auch gut,“ denkt sich der Türken-Sepp, „bei dem laß’ ich ihn; jetzt sitzt er in der Wolle.“

„Einundzwanzig zum Ersten!“ ruft der Beamte, „zum Zweiten! — zum Drittenmal!“

Der Hammer fällt. Der Toni hat den Heutrog.

„Du Narr!“ lacht Alles, „der Klotz ist nicht fünf Gulden werth.“ Der Türken-Sepp kichert noch am meisten darüber, daß der Partner aus reiner Prahlsucht in die Falle gegangen.

Zur selben Stunde reitet der Baumzapfer-Lenz auf seinem erstandenen Schimmel herbei. — „Gevatter!“ ruft ihm der Toni zu, „ich hab’ keck mitgeboten, da ist der Heutrog.“

„Ist mir rechtschaffen lieb,“ sagt der Lenz, „komm, Schwager Sepp, bist ja auch da; gleichwohl ich selber hab’ in’s G’reut hinüber müssen, ist Dein Willen gethan worden; mein Gevatter, der Spitzborsten-Toni, hat die Gutheit gehabt, hat für Dich den Heutrog erboten.“

Da wird dem Türken-Sepp übel bis in die Leber hinein; jetzt hat er sich selber gesteigert, hat mehr denn vierzehn Gulden aus seinem eigenen Beutel herausgeschrieen.