„Mein Gott, von Herzen gern, und das macht mir ja gar keine Müh’ und Plag’,“ meint der Toni; und der Lenz ist seiner Sorge enthoben und macht sich des andern Morgens zeitig auf den Weg in das G’reut, um, noch ehe der Türken-Sepp sich einfindet, den spottwohlfeilen Schimmel zu kaufen.
Mittlerweile aber hat der Türken-Sepp erfahren, der Schimmel sei nicht mehr zu haben. So kann er sich bei der Versteigerung ja leicht selber einstellen und braucht den Lenz nicht zu belästigen. Doch, nun sieht er’s, auf den Schwager ist kein Verlaß — gar keiner; der Baumzapfer-Lenz ist bei der Versteigerung gar nicht zu sehen. Dafür aber ist — als die Reihe an das bewußte Einrichtungsstück kommt — der Spitzborsten-Toni wie versessen auf den Trog. Der Toni hat das nagelneue Prachtstück bereits von drei auf sieben Gulden hinaufgetrieben.
„Achti!“ ruft der Türken-Sepp.
„Neuni!“ sagt der Spitzborsten-Toni.
Da beißt sich der Sepp in die Zunge. „Zehne!“ versetzt er bissig.
„Eilfi!“ ruft der Toni und denkt: Ich zahl’s ja nicht, der Trog kommt für meines Gevatters Bekannten.
Der Starrschädel! flucht der Sepp bei sich selber, den tauch ich noch nieder; der Türken-Sepp darf nicht zu Schanden werden. „Zwölfi!“ schreit er.
„Dreizehni!“ brüllt der Toni.
„Vierzehni!“ der Sepp. Beide sind in der Hitze — Fünfzehni! — sechzehni! — siebzehni! — Alles lacht über die beiden Trotzköpfe, die um den Heutrog kämpfen.
— Achtzehni! — neunzehni! —