„Geh’ heim und rede nicht so albern.“
„Nein, Anasti, ich geh’ jetzt nicht heim und Du bist nicht so dumm, daß Du nicht auch das alberne Reden verstehen solltest.“
„Du fängst mir wieder selber an!“
„Ich verlang’ heute nichts von Dir, ich melde mich nur. Und wenn Ihr gleichwohl vergessen habt auf die Susi, sie wird doch zur Hochzeit kommen, aber vor der Copulation.“
„Susi!“ rief er aus.
„Ja,“ gab sie zur Antwort.
„So bist Du mir?! Jetzt kenne ich Dich! Hab’ ich Dich verführt? Wie eine Schlange bist Du mir nachgeschlichen am Ostersonntag durch den Wald. Hab’ ich Dich angesprochen? Wer hat sich denn an jenem Abend an mich gehängt, weil er sich allein nicht durch den Wald zu gehen getraut? Wem ist denn so um’s Rasten gewesen bei der Antlistanne?“
„Das weiß ich nimmer,“ antwortete sie, „das Rasten ist auch nichts Unrechtes, wenn man müd’ ist.“
„Es hat sich aber gewiesen, daß Du gar nicht müde gewesen bist!“
„Bist ja Du auch nicht müde gewesen und hast Dich doch auch gesetzt und weit näher zu mir, als es hätte sein müssen. Das ist eine Schmach für Dich, daß Du jetzt so unschuldig thust.“