Nachdem sie hierauf in der kleinen Hütte ein Frühstück genossen und sich von der Steinschläger-Familie zartsinnige Verschwiegenheit erbeten hatten, kehrten sie zurück nach Schladernbach und rühmten laut die kleine Hochzeitspartie im Gebirge.

In Schladernbach hatte es die Nacht zuvor einen Stegbaum ausgeschwemmt. Der Herr Pastor erkannte ihn insgeheim als den weggerissenen Steg vom Steinbruch. Er erstand das boshafte Stück Holz und will daraus zu Trutz eine Wiege bauen lassen.

Der Fremde im Vaterhause.

Die Thür geht auf, in den Saal tritt der Institutsvorsteher.

„Anderlacher Franz!“ ruft er.

„Hier!“ antwortet ein zwölfjähriger Junge aus dem Pusterthale. Ja, das war der Anderlacher Franz, der Sohn des Hegers „unter der Alm“, den sein Vater nach Innsbruck geschickt hatte, um „geistlich“ zu werden.

„Ein Brief!“ sagte der Vorsteher.