„Nun denn, Schotterhans, wie viel verlangt Ihr eigentlich für dieses armselige Anwesen, das kaum zehn Klafter in der Breite hat?“

Da nimmt der Hans den Mund voll und sagt: „Sechzehntausend Gulden.“

— Gut, denkt sich der Ingenieur, bei sechzehntausend Gulden hört seine Pietät auf. Die Bahn hier geht auf einem Damm. Was kostet eine Brücke über Haus und Grund des Schotterhans? — Hier wird eine eiserne Brücke gebaut und der Hans kann im Hause seiner Vorfahren leben und sterben.

Nach wenigen Monaten braust über das Dach des Schotterhauses das Locomotiv hin. Der Hans starrt das schwarze Ungeheuer drohend an. Es pfeift auf ihn.

Der Hans will Proceß führen; die Doctoren weisen ihn ab, die Leute lachen ihn aus. Grund und Boden gehören ihm, aber nicht der Raum über seinem Giebel.

Um tausend Gulden möchte er nun das Anwesen unter der Brücke verkaufen. Er findet keinen Käufer. Er wird wahnsinnig und stirbt — wie er’s stets gewünscht hatte — im Hause seiner Vorfahren.

Naturforscher auf der Alm.