»Er will schon wieder!« rief die Kellnerin.
»Und getraut sich nicht!« lachte einer der Bauern.
»Gebt acht, vielleicht springt er doch hinein!« sagte ein dritter.
»Man soll ihm einen Krug Wein schicken, vielleicht bringt ihn das auf andere Gedanken,« rief ein vierter.
»Steht sein gestriger noch auf der Tafel,« sagte die Kellnerin.
»Seinen heutigen schreib auf die meine,« sagte einer der Zecher.
»Ist gehupft wie gesprungen,« lachte die Kellnerin, »du zahlst auch nicht.«
»Ich zahl' wie die Klosterbrüder zahlen: Gott vergelt's! Im nächsten Jahr soll er wieder gedeihen.« So keck redete der Zecher d'rein. Hierauf schossen sie zusammen, die Bauern und Hirten und Waldleute, die an den Tischen saßen. Der Krug Wein wurde dem Schwarzen nachgeschickt, kam aber wieder zurück, der Wandler am Gestade war nicht mehr zu finden.
Als sich die bäuerlichen Gäste verlaufen hatten, fragte ich die Kellnerin, was es mit jenem Manne denn für eine Sache sei?
»Eine traurige,« antwortete die Kellnerin und griff an die Stirne: »Er muß da nicht recht sein. Er steigt schon etliche Tage in der Gegend um, sagt, er will sich umbringen und hat die Courage nicht dazu. Einmal ist er schon in den See gesprungen, muß ihm aber zu naß gewesen sein, weil er sich wieder herausgearbeitet hat. – Da kommt der Pater Anton, der weiß mehr von ihm. Küss' die Hand, Hochwürden. Gleich bring' ich's.«