Dieweilen ihr geifernd das Leben verflucht
Und geifernd danach habt gehastet,
Hat er sich im Lichte des Himmels gesonnt,
Im Schatten des Waldes gerastet.

Ihm war ein heiterer Traum dieses Sein,
Das euch ein drückender Alp ist;
Das kommt, weil euch der Magen beschwert
Vom Fraße am goldenen Kalb ist.

Dieweil ihr auf allen Vieren kriecht,
Er fuhr auf dem Sternenwagen,
Ihn hat die göttliche Phantasie
Durch Ewigkeiten getragen.

Ihr sinket als Aas ins finstere Grab,
Als Samenkorn fällt er zur Erde. —
Hab' einst ich im neuen Sein die Wahl,
Mit wem ich's wohl halten werde?

Ein glücklicher Mensch steigt hier zur Ruh',
Von einem Himmel zum andern;
In hehren Gestalten zieht er durchs All,
Wie selige Geister wandern.

[Anhang]
Das Singen des Tages

[An Tirol.]

Zum Eröffungstag der Arlbergbahn.