*

Wenn ich der Himmel wär',
Blieb' ich dir klar,
Legt' dir die Sonne ins
Goldige Haar.
Käme der Abend dann,
Tät' ich zu Ehrn,
Mädchen, dir leuchten den
Glänzendsten Stern.

Wenn ich die Erde wär',
Tät ich schön blühn;
Gäb' ich die holde Blum',
Mädchen, dir hin!
Hätt' ich dann Früchte, recht
Süß und recht groß,
Legt' ich die schönsten wohl
Dir in den Schoß!

Wenn ich die Hölle trüg'
Feurig in mir,
Tät ich nur brennen aus
Liebe zu dir:
Müßte dich holen der
Teufel herein;
Würde die Hölle ein
Himmelreich sein!

[Weißt du, Mädchen, daß ich sterbe?]

*

Weißt du, Mädchen, daß ich sterbe,
Sterben muß an deinem Blicke,
Wenn er weg von mir sich wendet?
Weißt du, Mädchen, daß ich sterbe,
Daß dein Mündchen mich vergiftet,
Wenn es keinen Hauch mir sendet?
Weißt du, Mädchen, daß ich sterbe,
Und an deinen Armen sterbe,
Wenn mich diese nicht umschlingen?
Mädchen, schenke mir mein Leben,
Daß ich dir dasselbe schenke,
Soll das deine ich erringen!

[Wenn ich durch den Winter geh'.]