Umhüll dich mit Seiden, mit Kutten dicht,
Stehst doch als nackter Adam vor mir.
O Menschenbruder verbirg dich nicht,
Ich weiß es: du bist halb Gott, halb Tier!
Ich kränze dein Elend mit Blumen des Hags,
Und taumelst du nieder zu Nacht und Gericht,
So heb ich dich jauchzend zur Höhe des Tags,
Zur Freiheit, zur Liebe, zum seligen Licht.
[Heimat]
[Das Mutterherz.]
*[A]
Willst du auf die Erde,
Sprach der Herr zu mir,
Brauchst du Liebe,
Die dich schützet,
Brauchst du Treue,
Die dich nicht verläßt.
Doch du wirst auf Erden
Finden nicht so bald
Lieb' und Treue
Echt und heilig;
Darum geb' ich dir
Von meiner mit.
Und ich will sie legen,
Liebes Menschenkind,
Daß du findest
In der Trübsal
Diese Gaben,
In das Mutterherz!