[A] Die mit * bezeichneten Gedichte stammen aus früher Jugendzeit des Verfassers.

[Mein Vaterhaus.]

Mein Vaterhaus ist alt und arm,
Mein Vaterhaus ist klein,
Und schließt doch meine ganze Welt
Und meinen Himmel ein.

Mir brennt ins Herz die Zähre, die
Vom Mutterauge rinnt,
Denn fort von heim, weit in die Welt
Zieht hin ihr liebstes Kind.

Der Platz ist leer am kleinen Tisch,
Der Sohn ist in der Fern',
Ihr Tischgebet gilt sein, und sie
Empfiehlt ihn Gott dem Herrn.

Dort draußen, wo die Sünde lockt,
Und viel Gefahren drohn!
Sie kann nichts tun als weinen still
Und beten für den Sohn.

O nein, ich will mich nicht der Welt
Und ihren Lüsten weihn;
Das Vaterhaus, das Mutterherz
Soll mir der Himmel sein.

[Ich bin ein armer Hirtenknab'!]