„Du verdirbst dir die Augen,“ sagte Lars, als er sich zu ihr setzte.
Sie ließ die Hände sinken. „Es geht auch nicht mehr.“
Es war eine Weichheit über der ganzen lässig hingelehnten jungen Gestalt. Lars saß vorgebeugt, den Kopf in die Hand gestützt, und seine Augen ließen nicht von ihr.
Sie schwiegen beide.
Dann wandte sie den Kopf, und er fühlte mehr ihren Blick in der Dämmerung, als er ihn sah.
„Könntest du wohl etwas für mich tun, Lars?“ fragte sie, und es war, als ob sie ihn streichelte mit ihrer Stimme.
Er konnte nicht gleich antworten. Er richtete sich auf und atmete tief, dann rückte er noch näher zu ihr. „Das weißt du selbst, klein’ Deern,“ seine Stimme klang leise und atemlos.
„Nein Lars, ich möchte doch wissen“ —
Da ging die Tür, und Lars lehnte sich im Stuhl zurück. „Seh da, Lars,“ sagte Onkel Gusts dicke wohlwollende Stimme. „Ich dachte doch auch, du würdest heute kommen. Aber ein verfluchtes Sonntagswetter. Komm, wir wollen uns mit ’nem kleinen Grog wärmen gehn.“
Lars antwortete nicht gleich.