So laut, als sei Lars selbst taub, brüllte er hinunter. Dann kam er über das Dach gerutscht.
Mit dem einen Arm fing ihn Lars auf und setzte ihn ins Boot. — Dann riß er ein paar Duchten heraus. Die eine drückte er dem Alten in die Hand, die andere nahm er selbst. So ruderten sie mühselig vorwärts. Zuweilen stakte er.
Und endlich hatten sie die andern erreicht.
Er ging nicht mit, um trockenes Zeug anzuziehn. Er stürzte nur einen Schnaps hinunter, den sie ihm boten. Dann stürmte er nach Hause. Aber als er bei Onkel Gusts Hause vorbei lief, kam der gerade gemächlich die Straße herauf. „Lars,“ rief er, „halt, Lars, wo willst du hin in dem nassen Zeug? Komm herauf, ich hab’ gehört, du hast dich ja großartig gemacht da beim Dammbruch. Du kannst trocknes Zeug von mir kriegen, komm nur!“
Lars war einen Augenblick mit finsterm Gesicht stehn geblieben; nun drehte er sich ohne Wort herum und lief weiter.
„Wohin rennst du bloß?“ rief Onkel Gust.
Da rief er über die Schulter: „Dahin, wo ich hingehöre, nach Hause. Ich muß sehn, wie es dort steht. Hier wohne ich nicht!“
Onkel Gust starrte ihm nach. Dann schüttelte er den Kopf, und dann lächelte er. Und so trat er gemächlich in seine Haustür, und der warme Lichtschein fiel auf die Straße. —
[3] alter.