Er tastete mit der Hand. Eine Stange lag unten am Boden. So mußte er denn staken.
Das ging nicht gut, denn das Wasser stieg und stieg, und der Wind war stark.
Wie er näher zum Hause kam, hörte er die jammernde Stimme des Alten. Er wollte ihm zuschreien, daß Hilfe kam, aber ihm fiel ein, daß Großvater taub war.
Schon stand das Wasser bis ans Dach. Großvater sah zur Luke heraus und jammerte laut.
„Gammel[3] Nissen! Großvater!“ schrie Lars und hielt sich am Dachrand fest. Aber der Alte sah in die Finsternis und jammerte fort.
Da nahm Lars seine Stange und stieß nach der Luke.
Das half.
Ein gurgelndes Lallen der Freude klang herunter. Er hielt die Stange oben fest und tastete damit im Boot herum. Aber er schien noch nicht ganz beruhigt, ging murmelnd in die Kammer zurück und zündete ein Licht an.
„Schnell, schnell!“ schrie Lars hinauf.
Gammel Nissen leuchtete zum Fenster heraus. „Puh“ sagte der Wind. Da war es dunkel. Aber er hatte doch genug gesehn.