Arjuna
Verbindet sie kein Band mit der Welt? Ist sie nur ein Stück Himmel, das ein lustspendender Gott unachtsam zur Erde fallen ließ?
Chitra
Ja.
Arjuna
Ach, darum ist mir immer, als müßte ich Dich verlieren. Mein Herz ist unbefriedigt, meine Gedanken friedlos. Komm näher zu mir, Unerreichbare! Ergib Dich und dulde die Fesseln, die da heißen: Name, Heim, Sippe. Laß mein Herz Dich ganz umschließen, und mit Dir leben in der ruhigen Sicherheit der Liebe.
Chitra
Warum mühst Du Dich vergebens, die Farben der Wolken, den Tanz der Wellen, den Duft der Blumen zu haschen und zu halten?
Arjuna
Herrin mein, glaube nicht, daß Du mit Luftgebilden die Liebe befriedigen kannst. Gib mir etwas, woran ich Halt finde, etwas, das die Lust überdauert, das sich im Leid bewährt.